Selbstschutzseminar in Aachen

 

Gutes Wetter, nette Teilnehmer und im Ergebnis ein kurzweiliges und schönes Seminar. In vier Stunden haben wir am Samstag, den 31.08.2019 die Grundzüge des Selbstschutzes vermittelt, um etwas mehr Sicherheit zu verbreiten. 

 

 


TECC die Zweite

 

Am 26. und 27.05.2018 bildeten sich zwei unsere Trainer erneut in den Tactical Emergency Casuatty Care Guidlines (TECC) fort. Diesmal fand die Ausbildung am Flughafen Siegerland statt und forderte und förderte wieder einmal alle Teilnehmer. Ein erlebnisreiches und anspruchsvolles Wochenende liegt hinter uns. 


TECC - Kurs: Weitere Fortbildung erfolgreich abgeschlossen!

 

... und dann wurde geschossen auf dem Campus-Gelände der RWTH in Aachen ...

 

Bedrohungen wie Amok- oder Terrorlagen, die für die Sicherheits- und Einsatzkräfte Polizei, Feuerwehren und Rettungsdienste selbst zu einer Gefahr werden können, sind hier in Deutschland -gottseidank- noch Ausnahmen. Wie schnell sich das ändern kann haben uns die letzten Ereignisse aus Paris, Brüssel und London gezeigt. Wir können viel für die Sicherheit tun, aber garantieren können wir sich nicht. Werden Sicherheits- oder Einsatzkräfte selbst verletzt, ist die Wirkung nach außen hin um so größer.

Warum sich dann nicht professionell auf mögliche Notfallsituationen auch medizinisch vorbereiten? Gedankenabläufe durchgehen, oder noch besser sich solchen Situationen in Trainings zu stellen, nennt man Vorbereitung oder Prävention.

Wir haben das gemacht!

Gemeinsam mit den Instruktoren des TCCC fand am 24. und 25. Juni ein TECC Kurs in Kooperation mit den Notärzten im Rettungsdienst in Aachen auf dem Universitätsgelände der RWTH Aachen statt. Mit einer gesunden Mischung aus Theorie, Skill-Übungen und Szenarientrainings unter Stress wurde ein Eindruck vermittelt, in den unterschiedlichen Gefahrenzonen medizinische Notfalllagen zu bewältigen.


Tactical Combat Casualty Care (TCCC), welches durch das US-Militär entwickelt wurde, hat mit seinen evidenzbasierten Leitlinien bewiesen, dass die Überlebensraten verwundeter Soldaten in Auslandseinsätzen (Irak, Afghanis- tan) dramatisch erhöht werden konnten. Während TCCC für Einsätze auf dem Gefechtsfeld entwickelt wurde, kann dieses Kurskonzept abgewandelt auf zivile taktische Lagen angewandt werden. Gerade die Erfahrungen, die während der Anschläge um den Boston-Marathon gemacht wurden, haben gezeigt, dass IEDs (improvisierte Sprengkörper) auch außerhalb militärischer Gefechtszonen wieder zu finden sind. Aus diesem Grund sind die Tactical Emergency Casualty Care-Guidelines (TECC) entwickelt worden, welche die strukturierte Versorgung in solchen und ähnlichen Lagen (aktiver Schütze bei Amoklagen) vorsehen. Aus diesen Guidelines ist ein Kurskonzept abgewandelt worden, das sich an Personal der Polizei, der Feuerwehr, Personenschützer und ziviler Rettungsdienste richtet. Gerade nicht taktisch ausgebildetes Rettungsdienstpersonal, welches in solchen Lagen unterstützt und für die Versorgung anfallender Verletzter verantwortlich ist, soll hierbei angesprochen werden. Ziel ist, dass das unterstützende in diesen speziellen Situationen adäquat zu reagieren weiß. Weiterhin werden diese während dieses Kurses in medizinischen lebensrettenden Sofortmaßnahmen und erweiterten Maßnahmen ausgebildet.

 

Wer mehr Details wissen möchte, findet hier den Link zu TCCC - Deutschland.

 

Unser Fazit:
Wir wurden trainiert von einem hochprofessionellen Team aus Instruktoren, denen man die Leidenschaft für die taktische Medizin nicht nur anmerkte, sie schafften es auch, ihre Leidenschaft und Freude am Seminar (trotz des ernsten Themas) auf die Teilnehmer zu übertragen. Absolut empfehlenswert!  Daumen hoch und weiter so!


02.06.2017 Bravo!!! Die Behördliche Ausbildung zum EEH B (Einsatzersthelfer Bravo) wurde durch einen unseren Trainer nun erfolgreich beendet. Ein weiterer Schritt für die erweiterte Notfallversorgung im Rahmen unserer Trainings und im beruflichen Alltag unseres Trainers.


Am 06.05. und 07.05.2017 fand in Kooperation mit dem Stadtsportbund Aachen eine Fortbildungsveranstaltung für Übungsleiter statt. Die 12 Teilnehmer reisten aus der Städteregion Aachen, Neuss und dem Ruhrgebiet an, um sich im Themenbereich Deeskalation und Selbstverteidigung nach unseren Konzepten fortzubilden. Am Ende der zwei mit Theorie und Praxis gefüllten Tagen gab es noch einen Einblick in den Themenbereich Traumaversorgung nach Hieb und Stichverletzungen.  


05.02.2017 In Kooperation mit dem Stadtsportbund Aachen führten wir heute ein Deeskalations- und Selbstschutzseminar für die Trainer des VFJ Laurensberg durch.  Nach sechs Stunden verließen alle Teilnehmer erschöpft aber für den Alltag, auch außerhalb des Fußballplatzes, gestärkt und sensibilisiert das Seminar.


30.01.2017 - 03.02.2017 Einer unserer Trainer hat den ersten Teil der behördlichen Ausbildung zum Einsatzersthelfer B (Bravo) absolviert.


02.07.2016 Obwohl das heutige Selbschutzseminar nicht ausschließlich für Frauen ausgeschrieben war, waren es zwölf Teilnehmerinnen, die nach einem Techniktraining unseren Trainern in den Senarientrainings zeigten, dass sie alles andere als wehrlos sind. Beim nächsten Selbstschutzseminar im September dürfen gerne auch Männer teilnehmen. 


Mai 2016 Zwei unserer Trainer haben die Ausbildung zum Prehospital Trauma Life Support (PHTLS) Anwender absolviert. Als einzige Nichtmediziner bestanden sie neben Ärzten, Notfallmedizinern und Rettungsassistenten die intensive Ausbildung zur Traumaversorgung des PHTLS Deutschland. (weitere Informationen)


18.05.2016 Die Planungen für das kommende Selbstschutzseminar in Aachen haben begonnen.


22.04.2016 Zwei unserer Trainer besuchten ein Seminar zum Thema "Verteidigung gegen Messerangriffe aus Sicht eines Polizeibeamten". Wir danken unserem Kollegen Andreas für den interessanten Abend.


17.04.2016 Zum vierten mal in diesem Jahr begrüßten wir 13 Teilnehmer(innen) zum Antigewalttraining in Aachen. Das vierstündige Seminar verlief mit Schweiss, Spass und neuen Erkenntnissen, die mehr Sicherheit und Selbstbewusstsein vermittelten.